IF YOU ACT LIKE PREY, THEY WILL TREAT YOU LIKE PREY
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Dieser Satz wird allen voran von Meeresbiologen verwendet, die in diesem Zusammenhang das Jagdverhalten von weißen Haien beschreiben.
The Prey Profile: Frantic splashing, darting movements, and swimming away in a panic mimic the behavior of injured or vulnerable prey.
The Predator Profile: Moving through the water with calm, slow, and deliberate intention signals dominance.
Mir ist an dieser Stelle vollkommen egal, ob du jemals vor einem weißen Hai standest oder diesen Satz je in deiner Zukunft benötigen wirst. Betrachten wir die Message etwas größer, kommen wir zum eigentlich wichtigen Thema:
WENN DU DICH WIE EIN OPFER VERHÄLTST, WIRST DU VOM UNIVERSUM WIE EIN OPFER BEHANDELT.
Fühlst du dich davon getriggert? Falls dem so ist: Hinter jedem Trigger liegt ein Schatz begraben. Falls nein, auch gut. Dann kannst du den heutigen Letter frei von Emotionen konsumieren.
Viel zu oft erlebe ich in letzter Zeit (betrachtet über die letzten Jahre wird das in unserer Gesellschaft stetig mehr) immer mehr Opfer-Gehabe. Überall findet man irgendjemanden der an irgendeiner Stelle gerade dem Opferattraktor zum Opfer fällt. Oder sollte hier besser stehen: “Sich damit zum Opfer macht?”
Denn niemand IST ein Opfer - aber viele unter uns MACHEN sich selbst zum Opfer. Im übrigen ist die Zuschreibung “Opfer” auch nur etwas, das man sich selbst geben kann. Andere können mir diese Zuschreibung nur dann geben, wenn ich auch selbst daran glaube.
Doch wodurch entsteht diese?
SO ENTSTEHT OPFERHALTUNG
Erstens: Inaktivität und Reaktivität
Wenn du als Spielball deiner Mitmenschen, Umstände, Ziele anderer Menschen usw. durchs Leben geschubst wirst, darfst du dich nicht wundern, wenn du den Respekt vor dir selbst verlierst. Eine Begleiterscheinung davon ist die fehlende Letzt-Instanz-Verantwortung. Also einfach mal zu sagen “Fuck it. Ich bin an allem schuld!”
Meine Mitarbeiter können gefühlt nichts? Ich bin schuld.
Kunden sind zu dumm? Ich bin schuld.
Meine Partnerin streitet nur noch mit mir? Ich bin schuld.
Mir fährt jemand ins Auto? Ich bin schuld.
Ich denke, erkennst den Punkt. Radikale und absolute Verantwortung - und zwar in letzter Instanz.
Das klingt erstmal hart, aber überlege doch mal, was diese Haltung impliziert. Wenn du schuld bist bzw. in der Verantwortung stehst, bist auch du in der Lage alles zu ändern.
Zweitens: Zu wenig Ahnung
Du hast schlichtweg zu wenig Ahnung davon, wie du mit den aktuellen Hürden und Herausforderungen deines Lebens umgehen sollst. Wenn sich die Marktlage bspw. plötzlich verändert. Deine Kunden oder Mitarbeiter zu dir kommen und Fragen stellen, von denen du noch nie gehört hast.
Egal was es ist: Das lässt sich immer 1:1 auf den ersten Punkt zurückführen. Ab dem Zeitpunkt, wo du volle Verantwortung für dein Leben übernimmst, existiert dieses Problem nicht mehr.
Drittens: Sekundärer Krankheitsgewinn
Hier wird es spannend und kompliziert zugleich. Denn eigentlich ist es ja total logisch, dass du volle Verantwortung übernehmen sollst.
Doch du machst es nicht. Irgendetwas scheint dich zurück zu halten.
Daher müssen wir die Frage aus einer anderen Richtung stellen:
Was gewinnst du, wenn du nicht handelst? Oder konkreter: Was gewinnst du, wenn du nicht in letzter Instanz Verantwortung übernimmst? (Diese Frage ist wesentlich “deeper” als ich sie hier jemals rüberbringen könnte.)
- (Selbst)Mitleid.
- Und jede andere Form von Aufmerksamkeit.
- Sicherheit, da du keine Änderung herbeiführst. Somit kennst du bereits alles, was dir widerfahren wird.
- Du bleibst weiterhin der “Schlaue” - schließlich sind die anderen ja schuld.
…um nur ein paar zu nennen.
Wenn du dir dessen bewusst wirst, weißt du, wo du eigentlich ansetzen solltest.
Dies funktioniert im übrigen wie eine Droge: Kurzfristig ganz gut fürs Ego, weil alle anderen wie gesagt die Idioten sind, langfristig jedoch höchst problematisch.
DU LÖST DAS PROBLEM AN DER FALSCHEN STELLE
Natürlich könntest bessere Kommunikationstools für die Kommunikation zu Kunden und Mitarbeiter einrichten.Natürlich könntest du ein
Seminar besuchen, wie du die Unternehmensnachfolge, die dich gerade beschäftigt, besser handeln kanst.
Oder um ein privates Beispiel zu nennen: Natürlich könntest du dir alle möglichen Supplements bestellen, um endlich dein Traumgewicht zu erreichen.
Dir dabei Unterstützung zu holen ist absolut nicht verwerflich. Es gibt Videos, Kurse, Netzwerkveranstaltungen und nicht zuletzt ein ganzes Meer von Coaches und Beratern, die dir exakt bei diesen Themen unter die Arme greifen.
Und das ist gut so - wenn das Problem an dieser Stelle zu suchen ist.
Oftmals ist dem aber nicht so.
Denn wenn du nicht in letzter Instanz die Verantwortung für dein Leben und alle Outcomes übernimmst, dann bist du in 3 Monaten wieder exakt am gleichen Fleck. Diesmal vielleicht mit einem besseren Tool.
Letztinstanzverantwortung ist kein System, kein Prozess, kein Blueprint, keine Broschüre, kein Kurs.
Letztinstanzverantwortung ist einzig und alleine eine Entscheidung. Eine Entscheidung die du in jedem Moment deines Lebens erneut treffen kannst und musst.
Also: Was ist die eine Sache, die dich seit Tagen, Wochen, Monaten oder gar Jahren immer wieder aufs neue triggert? Übernimm genau dafür Verantwortung, ändere etwas an deiner Situation und vieles - wenn nicht alles - wird sich zum positiven wenden!
Wenn du Unterstützung auf diesem Weg benötigst, klick einen der Links da unten.
Bis nächste Woche,
Manuel
🪐The Morning Session: Für einmaligen, intensiven Impuls. Von Unternehmer zu Unternehmer. (auch für Menschen mit Gründungsambition)












